Samstag, 28. Juni 2008

Die Blindgängerin, die dummen Hühner und die Männer,

Die Blindgängerin, die dummen Hühner und die Männer

Carina war anders als ihre Klassenkameradinnen. Während andere Mädchen sich schminkten und unbequeme, aber angeblich schicke Schuhe trugen, pflegte Carina ihre Haut und trug bequeme Schuhe. Sie trug auch nicht möglichst aufreizende Kleidung, sondern solche, die ihr bequem erschien. Kein Junge sah ihr hinterher, und es störte sie nicht einmal. Es schien sogar so, als ob sie es gar nicht wollte, dass Jungen ihr hinterher sahen.

Das konnten viele andere Mädchen nicht verstehen. Sie freuten sich immer, wenn ihnen Jungen oder sogar erwachsene Männer hinterher sahen, denn es machte sie stolz. So taten sie alles dafür, um möglichst so auszusehen, dass sie den Jungen und Männern auffielen und gefielen. Das meinten sie zumindest, wenn sie Schuhe trugen, in denen sich ihre Füße allmählich verkrüppelten. Oder wenn sie künstliche Nägel trugen, mit denen sie ihre eigenen Hände unbeholfen machten. Oder wenn sie Parfüms und Kosmetika auftrugen, die nicht selten die Haut beschädigten. Oder wenn sie Zigaretten rauchten, um erwachsen zu wirken.

Carinas sexuelles Interesse war durchaus erwacht. Sie wusste aber, dass es auf ganz andere Dinge ankam als auf spitze Schuhe, bunte Haare, künstliche Fingernägel oder das Rauchen von Zigaretten. Die Mädchen, die sich auf Kosten ihrer Gesundheit herauszuputzen suchten, waren für Carina dumme Hühner. Carina wusste, dass sie sich den richtigen Jungen längst geholt gehabt hätte, wenn er ihr bereits begegnet gewesen wäre. Doch bisher hatte keiner das Feuer in ihr zu zünden vermocht.

Carina wusste, dass sie mit dem Mann, bei dem sie wirklich Feuer fing, alles haben würde. Nur, wenn die Instinkte der Frau sicher erkannten, dass ein Mann paßte, dann verliebte sich die Frau wirklich in ihn. Und dann lag es in ihrer Hand, sich ihn zu holen und glücklich mit ihm zu leben.

Früher oder später würde er ihr begegnen. Und darauf bereitete Carina sich seit einiger Zeit vor. Vor dem Spiegel, aber auch vor einer Freundin probte sie für den Tag, an dem ihr der richtige begegnen würde. Sie probte und knobelte, wie sie ihn so ködern, angeln und einkeschern würde, dass er keine Chance haben würde, ihr zu entgehen. Ihn würde es völlig unvorbereitet treffen, doch sie würde bestens vorbereitet sein. Und ihm würde es gut gefallen. Denn Carina wusste, was die Männer wirklich wollten. Und der, der ihre Liebe entfachte, würde es von ihr bekommen.

Weshalb hätte es Carina also freuen sollen, wenn ihr Jungen oder Männer hinterher gesehen hätten, von denen sie nichts wollte? Sie wollte doch nur einen, und nur den, den sie sich selbst aussuchte! Doch das sagte sie den anderen Mädchen nicht, denn das hätten sie ihr sowieso nicht geglaubt. Für Mädchen wie Yvonne und Lara war klar, dass Carina einfach eine Blindgängerin sein musste, was das Leben und die Liebe anging. Und auch das war Carina egal, denn schließlich waren Yvonne und Lara ja dumme Hühner für sie.

An einem schönen Montag im Mai bekam Carinas Klasse einen neuen Schüler. Ronen hieß er, seine Mutter war Israelin, sein Vater Deutscher. Sein pechschwarzes Haar, seine dunklen Augen, sein Lächeln, seine sportliche, gepflegte und adrette Erscheinung rissen auf einen Schlag alle Mädchenherzen der Klasse hin, die zu dem Zeitpunkt nicht vergeben waren. Alle lagen sie in den Startlöchern, auch Yvonne und Lara schienen fest entschlossen. Carina zeigte kein Interesse. Sein Lächeln war ihr gespielt erschienen, für sie war er ein eingebildeter Kerl.

Bereits in der ersten großen Pause versuchten alle Hühner, Ronen irgendwie zu beeindrucken.

Carina hielt sich fern, sie fand das ganze peinlich. Hinter Ronens Rücken gingen die tollsten Gerüchte. Sogar vom israelischen Geheimdienst, von der Terrororganisation Al Kaida und von einem Inkognito-Sohn eines Ã-lscheiches war die Rede. Jede einfache Erklärung dafür, dass ein Deutsch-Israeli an einer deutschen Schule auftauchte, wiesen die Hühner sofort empört zurück. Es musste etwas Sagenhaftes oder wenigstens etwas Sensationelles im Spiele sein. Nichts anderes wollten die Hühner akzeptieren. Sie hatten alle zusammen ihren Verstand verloren, und Carina wurde allmählich böse darüber. Diesem aufgeblasenen Kerl auch noch die Eitelkeit zu putzen, wäre ihr im Traum nicht eingefallen. Sie schämte sich für die Hühner, obwohl sie selbst doch ganz anders war.

Und plötzlich fiel ihr auf, dass es ihr ansonsten doch egal war, was die Hühner machten. Doch dieses Mal nicht. Nun wurde es Carina selbst klar, dass sie sich in Ronen verliebt hatte. Damit war für sie klar, dass sie ihn sich holen würde. Zu ihr würde er nicht arrogant sein. Zu ihr würde er lieb und ehrlich sein. Und zwar schneller, als die Hühner sich das vorstellen konnten.

Obwohl Ronen sich auf dem Schulhof inmitten einer Gruppe von Hühnern befand, näherte Carina sich ihm unauffällig. Ronen war mit Lara und Yvonne im Gespräch, so dass er abgelenkt war und die heran nahende Carina nicht bemerkte. Sie war dabei, sehr nah an Ronens Rücken an ihm vorbeizugehen, als ihre Schultasche ihm vor die Beine fiel. Er war erschrocken und drehte sich sofort in ihre Richtung. Er sah instinktiv sofort in ihre Augen, und ihre Augen sagten ihm fest entschlossen, dass sie ihn glücklich machen werde, wenn er bereit sei, sie glücklich zu machen. Als diese Botschaft angekommen war, nahm sie ihre Tasche vom Boden auf, entschuldigte sich kurz und ging weiter. Alles zusammen hatte höchstens vier Sekunden gedauert, doch Ronen war wie elektrisiert. Er musste sich sammeln, bevor er mit Lara und Yvonne weiter reden konnte, und irgendwie war er nicht mehr ganz bei der Sache. Er war zunächst aber zu sehr abgelenkt, um darüber nachzudenken. Doch immer wieder sah er Carinas Augen in seinem Inneren, und er spürte, dass hinter diesen Augen das steckte, was er in Wahrheit wollte. Mit einem Blick hatte Carina dafür gesorgt, dass Ronen sich in sie verliebte. Mit einem Blick, der direkt auf seine tiefsten Sehnsüchte stieß, danach, mit besten Gefühlen von ganzem Herzen zu lieben und ebenso geliebt zu werden. Von nun an war es Ronens wichtigster Gedanke, Carina irgendwie näher zu kommen.

Carina wusste, worüber Ronen nun nachdachte, denn sie hatte die Wirkung ihres Blickes in seinen Augen gesehen. Auch sie war euphorisiert. Nun war sie sich nicht nur ganz sicher, dass sie ihn und nur ihn wollte, sondern auch, dass sie ihn im Grunde schon hatte. Nun lag es in ihrer Hand, ihn dorthin zu bekommen, wo sie ihm alle anderen Frauen restlos aus dem Kopf treiben konnte, bevor sie sich ihm dann hingab. Nur einen Blick hatte sie benötigt, doch das hatte sie vorher gewusst. Seit Millionen von Jahren machten Frauen den Mann, den sie selbst wollten, mit diesem Blick verliebt. Der Mann selbst konnte in Wahrheit nicht erkennen, ob eine Frau zu ihm passte. Seine Instinkte warteten deshalb auf eine Frau, die ihm im Grunde sagte:”Ich will Dich als Mann, weil ich weiß, dass wir wie für einander geschaffen sind.”

War die Botschaft für den Mann spürbar ehrlich, dann verliebte sich der Mann, bevor er einen klaren Gedanken fassen konnte. Es war so, als ob die Frau einen Schalter in ihm umstellte. Anschließend konnte die Frau ihn aus jeder Menschenmenge herauslocken, er folgte ihr dann sehr gern dorthin, wo sie ihn haben wollte. Carina hatte den Blick nur vor dem Spiegel trainiert gehabt, aber mindestens täglich. Sie hatte gewusst, dass das, was Millionen Jahre lang zuverlässig funktionierte, auch heute noch zuverlässig funktionieren würde, wenn es absolut ehrlich und entschlossen gemeint war.

Eigentlich hatte Carina ihn wegen seiner Arroganz erst noch schmoren lassen wollen. Doch als sie spürte, dass er sich in sie verliebt hatte, war ihr Ã"rger über ihn verflogen. Und im Grunde konnte sie seine Arroganz sogar irgendwie verstehen, wenn sie sich das Verhalten der Hühner vor Augen hielt.

Beim Betreten der Klasse nach der Pause gab Carina dem Ronen einen gefalteten Zettel. Ronen nahm ihn sehr gern, und dieser Zettel wies ihr den Weg zu ihr. Noch am selben Tage hatte sie ihn dort, wo sie ihn haben wollte, bei sich zu Hause. Er wirkte etwas schüchtern, als er bei ihr erschien, und sie wusste, dass das ein gutes Zeichen war. Denn das hieß, dass er es innerlich akzeptierte, dass sie zunächst am längeren Hebel saß. Obwohl beide ineinander verliebt waren, war die Sehnsucht des Mannes nach Lust und Liebe zunächst viel größer als die der Frau. Die Sehnsucht der Frau nach Lust und Liebe wurde erst dann so groß wie zuvor die des Mannes, wenn der Mann seine Liebe zur Frau eindeutig bewiesen hatte. Damit saß die Frau zunächst am längeren Hebel. Sie sah ihm liebevoll in die Augen, als sie ihm sagte, dass sie sich ganz sicher sei, dass er und sie wie für einander geschaffen seien. Dann sagte sie ihm, dass für sie nichts anderes als wahre gegenseitige Liebe infrage komme.

Dann sagte sie ihm, welche Bedingungen der Ehe sie stellte: "Mein Körper gehört mir, und selbst der Mann, der mich zur Frau hat, wird kein einziges Mal ohne Aufforderung über meinen Körper verfügen, wenn es ihm um Lust geht, absolut kein einziges Mal. Geborgenheit wird mein Mann sich üblicherweise immer von mir holen können, doch die Regeln, nach denen er seine Lust erlebt, bestimme ich. Dafür darf er über meine Lust immer dann bestimmen, wenn ich ihm zuvor seine Lust gegeben habe, dann werde ich immer bereit sein, mich ihm hinzugeben. Und solange mein Mann lieb zu mir ist, wird er auch soviel Lust von mir bekommen, wie er will." Das hatte Ronen noch von keinem Mädchen gehört, doch tatsächlich war es das, was in allen Menschen als Schema angelegt war. Die Frau bestimmte über die Lust des Mannes, erst dann durfte der Mann über die Lust der Frau bestimmen. Ronen machte große Augen, er war zutiefst beeindruckt. Carina wusste, was sie wollte, aber auch, was er in Wahrheit wollte: Eine Frau, die ihm aus Liebe im Guten sagte, wo es lang ging, wenn er es selbst nicht wusste. Was er garantiert nicht wollte, war eine Frau, über die er beliebig verfügen konnte. Denn eine solche Frau wusste kein Mann zu schätzen, er konnte sie gar nicht zu schätzen wissen.

„Du wirst mich also nicht ohne meine ausdrückliche Aufforderung anfassen, bevor Du mir Deine Liebe sicher bewiesen hast. Du brauchst mich nicht zu nehmen, aber ich will Dir zeigen, was Du alles haben könntest, und Dir dabei erzählen, was ich dafür erwarte, und auch, was ich Dir dafür zusichere.....über das eine oder andere werden wir natürlich reden können, aber nicht über Dinge, auf die es mir wirklich ankommt...Ich will von Anfang an ganz klare Verhältnisse....Und immer, wenn wir uns in einem Punkte einigen können, dann werde ich Dich mit Wohlgefühl belohnen, und zwar aus Liebe und Dankbarkeit! Je dankbarer ich bin, desto mehr bekommst Du natürlich, und ich werde immer dankbarer, je mehr Liebe Du mich spüren lässt. Und in dem Moment, in dem ich mir Deiner ganzen Herzensliebe absolut sicher bin, weil ich sie unzweifelhaft spüre, werde ich Dir gestatten, mich ganz zu vernaschen! Dann anschließend wirst Du zum ersten Mal mit mir schlafen dürfen, dann will ich Dir gehören, sonst nicht! Wollen wir sehen, wie weit wir kommen?"

Ronen spürte, dass sie es absolut ehrlich mit ihm meinte. Und er sagte sich, dass es nicht schaden könne, herauszufinden, wie weit sie kommen würden. Er war bereit, sie machen zu lassen, und sie zog sich weihevoll etwas aus und begann, mit ihrem nackten Körper zu spielen, ihn zu streicheln.

Er sah zu, und sie machte ihm vor, wie sie zu behandeln war, nämlich liebevoll und zärtlich, und Ronen lernte es, mit ihr zu fühlen.

Dann benetzte sie einen Finger, rieb mit diesem Finger weihevoll an ihrer Brustwarze, steckte ihn dann wieder in den Mund, und lutschte genüsslich an ihm. Dann erzählte sie Ronen, wie wundervoll ihre Brustwarze schmecke, dass der Geschmack aber erst richtig wahrnehmbar werde, wenn die Brustwarze mit ihrem Speichel eingerieben sei. Sie erzählte ihm, dass sie jeden Tag probiere, weil es ihr so gut schmecke. Dann wiederholte sie den Vorgang und lutschte wieder genüsslich. Ronens Augen waren riesengross. Er wollte auch probieren, was ihr so köstlich schmeckte.

"Wenn Du es ganz lieb machst, darfst Du jetzt einmal vorsichtig mit der Zunge kosten...” Er gab sein Bestes, es so lieb wie möglich zu machen, und lustvoll und tief nahm er ihren Geschmack und ihren Geruch in sich auf. Dafür lobte sie ihn liebevoll: "Das gefällt meinem süßen Busen, wenn Du so lieb zu ihm bist..” Und wieder speichelte sie ihre Finger ein und spielte sanft zugleich mit ihrer Brustwarze und Ronens Zunge, dann hielt sie die Hand zwischen ihrer Brustwarze und seinem Mund, und ließ ihn nur durch ihre Finger an der Brustwarze naschen. Dabei drückte sie sanft ihren Busen, als ob sie Milch aus ihm pressen wolle. Indem sie Ronens Zunge mehr oder weniger stark zwischen ihren Fingern drückte, ließ sie ihn spüren, dass sie darüber bestimmte, wieviel er genießen durfte. Und sie ließ ihn kämpfen. Gerade das machte ihn scharf, denn so machte sie ihm ihren Wert klar.

Während sie mit einer Hand seine Zunge reglementierte, hielt sie seinen Kopf fest und liebevoll mit iher anderen Hand. Und sie lobte ihn sanft und liebevoll dafür, dass er auf dem richtigen Wege war: "So machst Du das schön, komm, zeige mir, dass Du richtig wild auf meinen Busen sein kannst....Komm, sei lieb zu mir, tue es für mich...” Er wurde immer eifriger darin, ihr zu zeigen, wie gern er lieb zu ihr sein wollte und wie sehr er es begehrte, von ihr zu naschen. Wie ein Verrückter kämpfte er schließlich mit seiner Zunge gegen ihre Hand, um möglichst viel naschen zu können. Carina wusste, dass Ronen nun euphorisch von dem Gedanken getrieben war, ihr seine Liebe zu beweisen. Er erlebte dabei höchste Lust und verliebte sich dabei immer mehr.

Carina trieb ihn soweit, bis sie sich absolut sicher fühlte, dass sie ihm alle anderen Frauen aus dem Kopf getrieben hatte. Dann feuerte sie ihn ultimativ an: "Komm, jetzt gib mir alles, jetzt gib mir Deine ganze Liebe ... dann darfst Du mich ganz vernaschen, dann will ich Dir gehören!” Ronen holte alles aus sich heraus, und sie ließ ihn dann ungehindert lutschen und saugen, hielt seinen Kopf nun mit beiden Händen lieb und bedankte sich liebevoll für den Beweis seiner Liebe. Nun war er ihr Mann. Als er mit höchstem Eifer gekämpft hatte und sie ihm plötzlich freie Bahn gelassen hatte, hatte Ronen das schönste Gefühl seines ganzen Lebens erlebt. Immer noch umklammerte er Carina, als wolle er sie niemals wieder loslassen. So sah der männliche Liebesrausch in Wahrheit aus. Das war es, was Männer meinten, wenn sie "ein schnuckliges Mäuschen vernaschen” wollten. Verboten und dem Volke ausgetrieben von der katholischen Kirche, was Politikern und der Wirtschaft stets von größtem Nutzen war und auch noch ist, weshalb das Volk mit allen Mitteln dumm gehalten wird.

Wie der Säugling es mit Lust und Liebe lernte, wer seine Mutter war, so musste es der Mann mit Lust und Liebe lernen, wer seine Frau war. Dabei war das eine nicht einmal viel anders als das andere. Und hatte er es gelernt, dann wollte er nur noch diese eine Frau, wie ein Kind ja auch nur eine Mutter wollte. Lernte er es aber nicht, dann meinte er in seinem tiefsten Inneren, er hätte gar keine Frau. Sobald dann eine kam, die ihn anzufassen wusste, hatte sie ihn. Das sollte Carina nicht passieren, das war ihr zunächst das Wichtigste gewesen. Darum hatte sie einfach das getan, was Naturfrauen machten, bevor sie dem Mann die Gelegenheit gaben, sie zu schwängern und durch Liebe zu binden.

Nun war Carina heiß darauf, von ihm die Lust zu erfahren, und nun durfte er sie zu seiner Frau machen. Weil Ronen ihr absolut glaubhaft versicherte, dass er noch keinen sexuellen Kontakt gehabt habe, konnten sie auf ein Gummi verzichten. Dieses Mal erlebte Ronen übrigens keine Lust, er tat es mit dem festen Entschluss, Carina zu zeigen, dass sie ihm gehöre, dass sie seine Frau sei.

Und dabei erlebte Carina dann das schönste Gefühl ihres Lebens, dabei kam sie zum Liebesrausch.

Gummis hatte Carina für den Fall von Ungewissheit in ihrer Tasche gehabt, und in den nächsten Tagen hätten beide einen HIV-Test gemacht, wenn Unsicherheit bestanden hätte. Carina wusste, dass sie Ronen beim nächsten Mal an ihrer Scheide den Liebesbeweis abnehmen würde, denn so machte es die Frau im Naturschema eigentlich. Doch dann würde sie sich sofort ganz ausziehen, bevor sie beginnen würde. Sie hätte ihn auch an ihrer Zunge, ihrem Finger oder Fuss zum Liebesrausch treiben können. Es lag nur an der Frau, was sie ihm schmackhaft machte. Doch das Vaginalsekret der Frau hatte besonders viele Signalstoffe zu bieten, die unmittelbar ins männliche Hirn durchschlugen, so dass die Vagina gegenüber anderen Körperteilen leicht im Vorteil war.

Dass Carina es glatt vergessen hatte, die Bedingungen der Ehe im einzelnen aufzuzählen, war nicht schlimm. Sie liebten sich nun gegenseitig so, dass jeder erst an den anderen dachte, dann an sich selbst. Man brauchte sich auf nichts zu einigen, man war sich einfach in allem einig. Streit war bei wahrer gegenseitiger Liebe absolut unmöglich. Weder das männliche noch das weibliche Hirn waren für sich allein komplett, doch im Falle gegenseitiger Liebe ergänzten sie sich zur Perfektion. Der Mensch war nicht als Einzelgänger konzipiert.

Carina hatte gewusst, dass kein suchender Mann widerstehen konnte, wenn eine Frau, die ihn wirklich wollte, ihm richtig zeigte und erklärte, was er alles haben könne. Dabei musste sie allerdings konsequent bleiben, sie durfte sich auf absolut nichts anderes einlassen. Es war für sie keine Frage gewesen, dass sie Ronen überzeugen würde. Denn auch darauf hatte sie sich vorbereitet gehabt. So, wie Frauen es Millionen Jahre lang gemacht hatten, so machte sie Ronen zu ihrem Mann und ließ sich erst dann von ihm zu seiner Frau machen. Nichts anderes hätte Carina zugelassen, und in Wahrheit war es genau das, was der Mann auch wollte. Egal, was er dachte oder sagte.

Vom nächsten Tage an verloren alle übrigen Mädchen jedes Interesse an Ronen. Er wirkte nicht mehr auf sie, sie wirkten nicht mehr auf ihn. Doch dafür interessierte Carina sich jetzt für Ronen, und er interessierte sich jetzt für sie. Sie konnten es nicht verheimlichen, dass sie sich liebten.Und für Lara und Yvonne war nun klar, dass Ronen eine trübe Tasse sein musste und deshalb gut zu Carina passte. Nicht möglichst fabelhafte, sondern möglichst profane Hintergründe Ronens wurden nun in der Gerüchteküche gekocht. Vom suizidgefährdeten Sohn eines zwangsversetzten Lehrers oder vom Sohn einer exkommunzierten Rabbinerin war nun die Rede, obwohl niemand wusste, ob es überhaupt Rabbinerinnen gab, und wenn, ob man sie exkommunzieren konnte.

Doch das war Carina egal. Sie war glücklich, und sie machte ihren Ronen glücklich, was sollte sie sich über das Gegacker von Hühnern aufregen? Ronen gefiel übrigens alles an Carina. Das hatte sie ihm selbst beigebracht, so, dass es ihm sehr gut gefiel. Ganz besonders süß fand er ihre gesund gewachsenen Füße. Auch das hatte Carina vorher gewusst. Die Instinkte des Mannes lesen die Güte des weiblichen Knochenbaues und ihres Bindegewebes an ihren Füßen ab. Gesunde Füße sprechen für Lebenstüchtigkeit, verkrüppelte Füsse aber bedeuten in der Natur, dass der Knochenapparat insgesamt schon stark lädiert ist. Auf eine abgenutzte Frau kann ein Mann in der Natur nicht für sein Leben bauen, darum stossen verkrüppelte Füsse ihn instinktiv ab, solange er eine Frau noch nicht liebt. Auch wenn der Mann vorübergehend den Verstand verliert, so sehen seine Instinkte doch an nichts vorbei. Carina hatte immer gewusst, was gesunde Füße bedeuten, für sie selbst, aber auch für den Mann, den sie glücklich machen wollte. Niemals hätte sie ihre Füsse durch Schuhe verkrüppelt, und sie kannte kein einziges Mädchen, das durch unbequeme Schuhe glücklich geworden war. Sie kannte auch keines, das durch Mädchenzeitschriften, Piercing, Esoterik oder Satanismus glücklich geworden war, und sie verstand es nicht, warum es dennoch immer wieder versucht wurde.

Dabei konnte eine Frau ihr Lebensglück doch so einfach haben, mit dem Mann, den sie selbst wirklich wollte. Es lag tatsächlich alles in ihrer Hand, sobald sie einen Mann wirklich wollte. Carina wusste auch, dass die gegenseitige Liebe mit Ronen heiß bleiben würde. Denn auch das war nicht schwer. Sie musste Ronen nur immer wieder neu zu ihrem Mann, und er sie immer sofort danach neu zu seiner Frau machen. Weil das beiden die schönsten Gefühle spendete, war es sichergestellt, dass man es nie vergaß.

Carina hätte den Hühnern gern erklärt, worum es in Wahrheit ging. Doch sie wusste, dass die Hühner aus falschem Stolz jeden Rat von ihr ablehnen würden. Doch sie wusste auch, dass die Hühner sich in Wahrheit fragten, wie Carina es so schnell geschafft hatte, sich Ronen zu holen. Und wie Carina es geschafft hatte, dass beide restlos in einander verliebt und glücklich waren. Die Hühner kannten so etwas nämlich gar nicht. Für sie gab es gar keine wahre gegenseitige Liebe. Doch in den nächsten Wochen spürten die Hühner, dass Carina genau das hatte, was sie selbst sehnlichst wollten. Und so begannen die Hühner, sich ebenso zu kleiden und zu behandeln, wie Carina es selbst tat. Die Hühner waren nämlich davon überzeugt, es läge alles nur am äußeren Erscheinungsbild. Dabei kam es darauf gar nicht an, wie Carina wusste. Ronen mochte keinen anderen Blick in sein Gesicht lieber als ihren, und dabei sah sie gar nicht wie ein Model aus. Und er mochte keinen anderen Geruch lieber als ihren, selbst die teuersten Parfüme konnten nicht konkurrieren. Doch das sagte sie den Hühnern nicht, denn das hätten sie ihr sowieso nicht geglaubt.

Die Hühner konnten sich einfach nicht vorstellen, dass die Instinkte eines Mannes nur zwei Aspekte einer Frau im Auge hatten. Dass ihm alles andere nur eingeredet war. Wie man den Frauen eben auch einredete, sie müssten unbedingt die Schönsten und ewig jung sein. In Wahrheit zählten für den Mann nur zwei Dinge: Der eine Aspekt war ihre Lebenstüchtigkeit, der andere war, ob sie es von ganzem Herzen ehrlich mit ihm meinte. Alles übrige lag dann in den Händen der Frau, auch wenn er es zuvor noch gar nicht gewusst hatte, dass sie die richtige für ihn sein könne. Auf modischen Schnick-Schnack, ein Modelgesicht oder 90-60-90 kam es gar nicht an, aber darauf, dass die Frau den Mann richtig anfasste. Während andere Mädchen in Modemagazinen blätterten, hatte Carina sich tatsächlich Sexwerbung angesehen, um alle Tricks kennenzulernen, die den Mann scharf machten. Oder sie hatte sich selbst gestreichelt und genüsslich an ihrem Finger gelutscht, so, als ob der Mann ihres Herzens sie dabei schon beobachten würde. Sie hatte immer wieder geknobelt, wie sie ihm die Ehe schmackhaft machen und seine felsenfeste Liebe erobern würde, bevor sie sich von ihm durch Liebe binden ließe. Ihr alter Teddy hatte den Mann spielen müssen, wenn sie probte, und sie ging dabei liebevoll mit ihm um. Sie war vorbereitet gewesen, den von ihr gewollten Mann zu ködern, zu angeln und einzukeschern. Die Hühner hatten sich nur mit dummem Zeug beschäftigt gehabt, das ihnen in keiner Lage des Lebens helfen konnte. Was konnte man schon mit Mode, spitzen Schuhen, Esoterik oder den irreführenden "Partnerschaftsberatungen” von Mädchen- und Frauenzeitschriften anfangen? Absolut nichts, wie man daran erkennen konnte, dass Mädchen wie Lara und Yvonne niemals wirklich glücklich waren.

Jede von ihnen, die den Ronen wirklich gewollt hatte, hätte ihn haben können. Doch sie waren ahnungslos gewesen, genau wie Ronen. Er hatte Carina zuvor gesehen gehabt, doch sie war für ihn nur ein Mädchen wie jedes andere gewesen, nichts Besonderes. Dass er sich darauf einlassen würde, diesem Mädchen für immer ganz zu gehören, hätte er sich nicht einmal vorstellen können. Nun wollte er sich ein Leben ohne Carina nicht mehr vorstellen. Die vermeintliche Blindgängerin Carina hatte sie alle in die Tasche gesteckt, und zumindest Ronen war sehr froh darüber.

An einem schönen Septembermontag erschien wieder ein neuer Schüler, Torben. Er sah abgerissen aus, nicht ungewaschen, doch unordentlich gekleidet und unfrisiert. Er war kein Schönling, doch er hatte etwas, was Frauen mochten: Er wirkte absolut selbstsicher und unbeugsam, er schien zu wissen, was er wollte. Obwohl er gar nicht in das Schema passte, dem Lara und Yvonne sonst zu frönen schienen, auch nach reichen Eltern sah er absolut nicht aus, verliebten sich beide schlagartig in ihn. Doch dieses Mal tanzten sie um den neuen Schüler nicht herum, die beiden hatten nachgedacht. Dass die Liebe zwischen Carina und Ronen nach vier Monaten immer noch in beide Richtungen heiß war, hatte Yvonne und Lara mächtig beeindruckt.

Carina und Ronen wirkten stets wie frisch verliebt. Ihr offensichtliches Glück war für die anderen, die solches Glück nicht hatten, kaum noch zu ertragen. Und natürlich wussten längst alle, dass Ronen keineswegs eine trübe Tasse war. So hatten Yvonne und Lara allmählich erkannt, dass Carina keine Blindgängerin sein konnte, sondern es faustdick hinter den Ohren haben musste. Es konnte nicht nur an Carinas Kleidung liegen, soviel war ihnen klar geworden.

In der nächsten großen Pause gingen Lara und Yvonne getrennte Wege. Jede von ihnen wollte mit Carina reden, doch ohne, dass die andere es erfahren sollte. Jede wollte heimlich von Carina erfahren, wie Carina sich den Ronen geholt hatte und wie die beiden es hinbekamen, dass ihre Liebe zu einander heiß blieb. Die dummen Hühner waren auf dem Wege, gescheite Frauen zu werden. Denn eine Frau war erst dann kein dummes Huhn, sondern eine gescheite Frau, wenn sie wusste, was sie in Wahrheit wollte, und dazu noch, wie sie es bekam. Alles, was sie dazu benötigte, hatte sie stets bei sich- sich selbst. Das galt tatsächlich für jede Frau, nicht nur für Carina.

Schlussbemerkung: Dadurch, dass Frau und Mann sich gegenseitig höchste Lust geben, wird tatsächlich höchste gegenseitige Liebe sichergestellt, es ist unsere biologische Hochzeit, die im Grundsatz beschrieben wurde.

Nicht nur, dass so auch absolute Treue gesichert wird, das Leben wird tatsächlich für beide himmlisch: Jeder von beiden ist unter diesen Umständen innerlich getrieben, sein absolut Bestes zu tun, um seinen Partner glücklich zu machen. Ausserdem sind beide in der Lage, exakt zu spüren, was im Partner vorgeht, man liest sich die Wünsche, aber auch Ã"ngste und alle anderen Gefühle tatsächlich gegenseitig von den Augen ab. Doch der absolute Clou ist ein anderer: Im Zustand wahrer gegenseitiger Liebe empfinden beide alles, was sie für den Partner tun, nicht als Belastung, sondern tun es mit eigener Freude für den Partner, von Herzen gern! Nach Lage ihrer Gefühle bekommen sie von ihrem Partner also wirklich alles, was sie wirklich wollen, brauchen im Grunde dafür aber nichts zu geben, was sie nicht sogar gern und mit eigener Freude geben. So bekommen beide im Prinzip absolut alles für absolut nichts- das ist die Genialität unserer Natur, die aber nur bei wahrer gegenseitiger Liebe funktioniert.

Hören Sie auf Ihre Natur- nicht auf die verlogenen Medien und den verlogenen Sexualkundeunterricht in den Schulen! Bei uns wird alles von denen beherrscht, die das Volk absolut rücksichtslos ausbeuten wollen! Von denen, die ihre Macht und ihr Geld aus unserer Dummheit und aus unserem Unglück beziehen! Kopieren Sie diesen Text für jedes weibliche Wesen, das Ihnen wirklich lieb ist! Weitere Informationen über gesundes Sexualverhalten und gesundes Sozialverhalten können von mir bezogen werden. Wir alle könnten glücklich sein!

Winfried Sobottka, Karl-Haarmann-Str. 75, 44536 Lünen, Tel.: 0231 986 27 20

1 Kommentar:

amazingsharpay hat gesagt…

wusste gar nicht, dass die Seite auch von dir ist...

lG


Kathy17